Können alle Chi Yoga machen? Gibt es Einschränkungen?
Jede und jeder kann Chi Yoga üben – sofern keine akute Verletzung vorliegt oder der Arzt / die Ärztin davon abrät! Je nach dem wo der Schwerpunkt gelegt wird, kann eine Chi Yoga Übungseinheit meditativ entspannend sein oder körperlich sehr herausfordernd.
Die Übungsfolgen lassen Sie erkennen, wo Sie aus dem Gleichgewicht geraten sind und stellen die Balance wieder her. Insbesondere wenn Sie unter Druck stehen und nervös sind, helfen Ihnen die Übungen, die Spannung abzubauen, Körper und Geist wieder zu harmonisieren und neue Energie zu tanken.
Wie oft, wie lange und wann soll man üben?
Die Dauer Ihrer Übungspraxis können Sie grundsätzlich selbst bestimmen – je nachdem, wie viel Zeit Sie sich lassen möchten oder wie dynamisch oder langsam Sie die Abfolgen üben.
Wenn Sie die Flows öfter wiederholen oder die Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen lange ausdehnen, müssen Sie etwa 90 Minuten einplanen.
Manchmal jedoch gibt es Zeiten, die so dicht sind, dass Sie sich keine Stunde freimachen können. Die von mir zusammengestellten Programme können gut auch in einer kürzeren Zeitspanne ihre Wirkung entfalten – das ist immer noch besser, als gar nicht zu üben!
Wenn Sie morgens üben wollen, geben Sie sich und Ihren Gelenken Zeit, um in die Gänge zu kommen – bewegen Sie sich langsam und bewusst. Beginnen Sie mit kleinen Bewegungen. Die dynamischen Bewegungsfolgen aktivieren den gesamten Organismus:
Das Nervensystem wird stimuliert, der Kreislauf angeregt, Durchblutung und Atmung werden verstärkt. Dieser Frischekick am Morgen wird sich den ganzen Tag positiv auf Ihr Befinden auswirken.
Wenn Sie am Abend üben, stehen wir vor einer anderen Ausgangssituation: Wir haben einen ereignisreichen Tag hinter uns, der hohe Anforderungen an uns gestellt hat und den die meisten von uns sitzend verbracht haben. Angespannt und unter Druck stehend fällt es vielen schwer, sich ruhig hinzusetzen und zu entspannen oder gar zu meditieren. Manchmal kann es wichtiger sein, erst einmal mit dynamischen Bewegungsfolgen Druck abzubauen, damit der Körper lockerer und der Kopf freier ist.